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Schwarzer Humor at it's best
Man nehme: ein idealistisches, freundliches P?rchen ohne einen b?sen Gedanken. Diesem verpasse man die Erkenntnis, dass sich ihr gro?er Lebenstraum niemals mit herk?mmlicher Arbeit finanzieren lassen wird. F?ge zahlungswillige Liebhaber ausgefallener Sexpraktiken hinzu, eine gusseiserne Bratpfanne sowie einen gesch?ftst?chtigen Mexikaner, r?hre kr?ftig um und serviere hei?.
Aus diesen Ingredienzien entstand Anfang der 80er-Jahre in nur 22 Drehtagen mit einem Minibudget von einer halben Million Dollar Eating Raoul -- ein Film, der gemeinhin als Kultklassiker des schwarzen Humors gilt. Schauspielerische Leistung, aufw?ndige Ausstattung oder bemerkenswerter Schnitt kann (und soll) es in diesem Fall nicht sein, was die Fans so begeistert. Vielmehr die Freude und Selbstverst?ndlichkeit, mit der Regisseur Paul Bartel die Grenzen des Geschmacks und der politischen Korrektheit ignoriert. Dass der Mensch an sich kein guter ist, wei? man ja. Doch halt -- wiegt nicht die Reinheit im Geiste st?rker als die unreinsten Taten? Zumindest laut katholischer Kirche. Ein sehr komplexes Thema, wahrlich. Und selten so liebevoll und wohlwollend (fast menschenfreundlich) umgesetzt. Angesichts der moralisierenden Hollywood-Produktionen ist ein Film, der v?llig frei von herk?mmlichen Wertvorstellungen daherkommt, wahrhaft erfrischend. Au?erdem lernen wir dabei eine Menge, etwa was wirklich in Hundefutterdosen abgef?llt wird.
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Helena
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posted 08/22/05
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